Riemers CulTour #31: Gedanken zu Zeitplänen

Ich war jahrzehntelang eine Meisterin im Planen und im Beherrschen der Zeit – solange, bis ich erkannte, dass mich die Zeit beherrschte. Ich hatte sie nie – ich konnte sie mir nur nehmen und füllen.

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AUGUSTE RODIN – Ein Film mit Vincent Lindon // GEWINNSPIEL

Paris 1880. Der ebenso skandalträchtige wie erfolgreiche Bildhauer Auguste Rodin wähnt sich am Ziel seiner Träume. Mit 40 Jahren erhält er seinen ersten Staatsauftrag: „Das Höllentor“ – inspiriert von Dantes „Göttlicher Komödie“ – soll als Bronzeportal den Eingang des neuen Kunstgewerbemuseums im Pariser Louvre schmücken – eine alles verschlingende Arbeit, die zu Rodins Lebenswerk wird. Eine Phase manischen Schaffens beginnt, die durch Rodins Begegnung mit der hochtalentierten, 24 Jahre jüngeren Camille Claudel noch intensiver wird. Mehr als ein Jahrzehnt ist sie seine Schülerin und Geliebte – eine Beziehung zwischen zwei Genies, die ebenso leidenschaftlich wie turbulent verläuft. Inspiriert von der Modernität seiner Geliebten stürzt sich Rodin mit noch größerer Besessenheit in seine Arbeit, erlebt Triumphe und Niederlagen – und gilt mit 60 Jahren als wohl größter Bildhauer aller Zeiten, vergleichbar nur mit Michelangelo…

Riemers CulTour #29: Gedanken zu RebellInnen und HeldInnen

Als Pionierin bin ich RebellInnen und HeldInnen seit vielen Jahren sehr zugeneigt. Was machte die Gesellschaft ohne diesen Menschen? Wie käme Veränderung zustande, nach der sich viele sehnen und gleichzeitig so viel Angst davor haben? Sie werden bewundert und gleichzeitig hat man auch eine gewisse Angst vor diesen Menschen. … Müsste ich sie beschreiben …

Antarctica-Austellung im Frappant

Polarlichter, Pinguine, noch unentdeckter Artenreichtum unter dem Eis, Temperaturen bis zu -90 Grad, Verschwörungstheorien und Fantasien über versunkene außerirdische Zivilisationen, Entdeckerwettläufe und Bedrohung durch Ausbeutung und Klimawandel: Elf Hamburger Künstler widmen sich in ihren Werken der bizarren Schönheit, Vielfalt und Gefährdung von Antarctica, dem letzten noch unerforschten Kontinent der Extreme.

Was bedeutet es schön zu sein? Sind moderne Schönheitsideale eine Gefahr?

Eigentlich beschäftige ich mich bei CULTURA mit angenehmer Freizeitgestaltung. Überwiegend zumindest. Dennoch bin ich manchmal auch etwas politisch und vor Allem feministisch. Klingt etwas radikal, ich weiß. Vielleicht stimmt es auch ein bisschen, aber in der Regel findet das alles nur in mein Kopf statt und manchmal muss es einfach raus.  Deshalb werde ich mich nun ein wenig in einer eigenen Kolumne, zu allem was mich beschäftigt, austoben. In meinem Alltag denke ich sehr viel nach, besonders über mich als Frau. Ständig fühlt man sich zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, zu blass und überhaupt einfach nicht gut genug. Warum? Weil wir aus allen Himmelsrichtungen mit Schönheitsidealen bombardiert werden.

Riemers CulTour #28: Gedanken zur Kraft des Wortes

Das Wort hat in meinem Leben einen ganz besonderen Stellenwert. Nicht nur weil ich schreibe und es ein Instrument des Ausdrucks für mich ist. Nicht nur weil ich mich damit spiele und viel mehr als mit dem Sprechen ausdrücken kann. Die Bedeutung des Wortes geht für mich viel weiter. Sprache schafft Bewusstsein und in der Umsetzung Bewusstheit.

Riemers CulTour #27: Gibt es Erfolgskriterien für KünstlerInnen im Team: Der Blick von oben

Ich habe in den letzten drei Kolumnen über die Rolle der KünstlerInnen im Team einiger meine Gedanken mit Ihnen geteilt. Es gäbe natürlich noch mehr zu schreiben. Mir ging es jedoch um Inspiration und nicht um eine erschöpfende Darstellung. Die gibt es auch nicht aus meiner Sicht. Ich wollte zeigen, dass es auch für KünstlerInnen wesentlich ist, sich mit Fragen zu Führung und sich auch eigenverantwortlich führen zu lassen, auseinander zu setzen. Vieles läuft nach wie vor unbewusst, undiskutiert ab. Daher kommt es oft zu Befindlichkeiten und Verwerfungen. Setzte man sich zeitgerecht mit dem Themenkomplex Führung und Geführtwerden auseinander, dann müsste man bei der eigenen Persönlichkeit und bei den eigenen Bedürfnissen beginnen. Hier liegt jedoch schon der berühmte Hase im Pfeffer … und sorgt dann auch für gepfefferte Situationen mit reichlich Konfliktpotenzial. So manch tolles Projekt scheitert genau daran – obwohl dies nicht sein müsste, wenn man ein wenig mehr über sich selbst und über andere Bescheid wüsste.