Antarctica-Austellung im Frappant

Malerei, Installation, Objekte, Peformance, Musik, Licht-Art
Eingeladen von Cyrus Ashrafi

Dodo Adden d.J. | Cyrus Ashrafi (Days of Delay) | Florian Breetzke | Shona Donaldson | Thomas Ehgartner Boris Frentzel-Beyme | Frankie Gao | IRIS-A-MAZ | Jendrik Helle | Alejandro Soto

Polarlichter, Pinguine, noch unentdeckter Artenreichtum unter dem Eis, Temperaturen bis zu -90 Grad, Verschwörungstheorien und Fantasien über versunkene außerirdische Zivilisationen, Entdeckerwettläufe und Bedrohung durch Ausbeutung und Klimawandel:
Elf Hamburger Künstler widmen sich in ihren Werken der bizarren Schönheit, Vielfalt und Gefährdung von Antarctica, dem letzten noch unerforschten Kontinent der Extreme.

Eröffnung: Freitag, 4. Mai 2018 um 19:00 Uhr Konzert: 21 Uhr, Days of Delay & Shona Donaldson

Ausstellung vom 5. – 13. Mai 2018
Finissage: Samstag 12. Mai ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: Samstags und Sonntags von 14-19 Uhr

Gefördert von der Kulturbehörde Hamburg

Antarctica ist der bislang letzte noch unerforschte Kontinent:
Mit Temperaturen bis -90 Grad ist er die kälteste Region der Erde und
voller Extreme. Es gibt keine Einwohner, nur internationale, datensammelnde
Forscher, von denen einige ein halbes Jahr in Südpolstationen überwintern,
bei völliger Dunkelheit draußen und Stürmen bis zu 330 km/h.

Während im schwarzen Himmel Polarlichter ihre mystische Schönheit entfalten
und unten Pinguine wegen der Schmelze migrieren, geistern Fantasien
über versunkene außerirdische Zivilisationen, Schneemenschen oder
verborgene Nazi-Stützpunkte durch das nicht mehr ganz so ewige Eis.

Schon jetzt ist die Antarktis durch dramatische Klimaänderungen der letzten
Jahrzehnte gefährdet und damit auch der Rest der Erde, denn in der Antarktis
sind etwa 80% des Süßwassers der Erde gespeichert. Ein Abschmelzen des
Eispanzers würde einen unabsehbaren Einfluss auf das Klima der Erde haben.
Das große Schmelzen hat bereits eingesetzt, erst im September 2017 brach
der riesige Eisberg A68 – sieben mal so groß, wie Berlin – ab und treibt auf
das offene Meer.

Zwar hat der Antarktis-Vertrag von 1961 bis jetzt Gebietsansprüche einzelner
Staaten verhindert, das kann sich jedoch in ein paar Jahrzehnten, wenn der
Vertrag ausläuft und sich damit das glitzernde Tor für den Abbau von Rohstoffen
öffnet, ändern.

Neben Gold, Kupfer und Erddöl gibt es aber vorallem eine fast unentdeckte
Artenvielfalt an Fischen, anderen Tieren und Pflanzen unter dem Eis.

Wilson, zeichnender und Gedichte schreibender Teilnehmer der britischen
Scott-Expedition, die sich 1911 mit dem norwegischen Team um Amundsen
einen tragisch endenden Wettlauf zum Südpol lieferte, schrieb über die Antarktis:

„I never saw more perfect colour or toning in all Nature. An eternal peace that
could never be disturbed seemed to hang in the cold air. A wonderful waste of
beauty.“

Antarctica, ein Kontinent, den es zu erhalten und vor kapitalistischer Gier und
Klimawandel zu schützen gilt.

Die Gruppenausstellung in der Galerie des Frappant e.V. widmet sich mit
unterschiedlichen Medien, wie Malerei, Installation, Objekte, Peformance, Musik
und Licht der bizarren Schönheit und Vielfalt von Antarctica und thematisiert
die Bedrohung des weissen Kontinents.

Mit Werken von: Dodo Adden d.J., Cyrus Ashrafi (Days of Delay), Florian Breetzke,
Shona Donaldson, Thomas Ehgartner, Boris Frentzel-Beyme, Frankie Gao,
IRIS-A-MAZ, Jendrik Helle und Alejandro Soto.

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