Cozy Christmas – Tipps für eine stressfreie Weihnachtszeit

Alle Welt spricht immer von besinnlichen und gemütlichen Feiertagen. Aber eigentlich beginnt spätestens Mitte November der alljährliche Weihnachtsstress. Denn es müssen Geschenke her. Viele Geschenke. Am besten noch besser und noch teurer als letztes Jahr. Na Dispo-sei-dank, dass man sich das jedes Jahr irgendwie leisten kann. Aber muss das wirklich sein? Und die Plätzchen. Mindestens zehn Sorten müssen gebacken werden. Schließlich soll Weihnachten dieses Jahr perfekt werden. Alle drehen durch zur Weihnachtszeit. Dieses Jahr habe ich mir gedacht: „Ohne mich!“. Dieser Konsumwahn wird mir zu verrückt und ich wünsche mir Feiertage, wo Ruhe und Gemütlichkeit nicht nur in den Vorstellungen der Menschen herrscht. Ganz ohne Druck und Stress. Mein Mann und ich trauen uns sogar die Tage vor Heiligabend entspannt in den Urlaub zu fahren. Sind wir denn von Sinnen? 😉

Schluss mit dem Geschenke-Wahnsinn

Es ist doch völlig verrückt wie wahnsinnig man sich jedes Jahr mit Geschenken für Familie und Freunde macht. Mir raubt das total die Weihnachtsstimmung, weil Geschenke heutzutage viel zu sehr im Fokus liegen. Wäre es nicht schöner, wenn wir uns an Weihnachten wieder auf die wichtigen Dinge konzentrieren? Zum Beispiel dankbar dafür zu sein, dass man all seine Lieben um sich hat und diese besondere Zeit gemeinsam genießen kann. Wie wäre es wenn man nur noch kleine Aufmerksamkeiten verschenkt? Selbstgemachtes zum Beispiel. Das hat viel mehr Wert, als jedes Geschenk das man kaufen kann. Zeit ist das einzig und wirklich Wertvolle in unserem Leben. Das sollten auch schon unsere Kinder lernen. In meinem Artikel „Selbstgemacht mit Herz“ gibts ein paar DIY-Ideen für die Weihnachtszeit.

Hat man keine Lust auf Do-it-yourself, dann hilft es sehr über das Jahr hindurch alle Einkäufe zu erledigen. Meistens geschieht die Geschenkeauswahl auf den letzten Drücker. Hauptsache etwas kaufen. Sinnlose Käufe kann man damit verhindern.

Wir verzichten in meiner Familie sogar komplett auf Geschenke, unter den Erwachsenen. Nur die Kinder werden beschenkt. Das macht die Sache deutlich entspannter.

Wer Deko mag, sollte sich zeitig kümmern

Deko kann man ja nicht genug haben. Vor allem nicht zur Weihnachtszeit. Ich genieße es sehr, wenn unsere Wohnung gemütlich weihnachtlich dekoriert ist. Aber man sollte sich frühzeitig darum kümmern, seine Weihnachtsdeko zu beschaffen. In der Vorweihnachtszeit wirds nämlich richtig teuer. Es lohnt sich nach den Feiertagen shoppen zu gehen. Da fangen die Ausverkäufe an. So ist man für das kommende Jahr bestens gewappnet.

Planung ist alles

Sollte Weihnachten dieses Jahr im eigenen Haus stattfinden, ist die Planung absolut alles. Bestenfalls bereitet man alles so früh wie möglich vor. Es soll Plätzchen geben? Es ist absolut ratsam Teig schon mal vorzubereiten und einzufrieren. Mach dir außerdem einen genauen Ablaufplan und notiere dir, was du schon im Voraus vorbereiten kannst, um kurz davor nicht in Stress zu geraten. Für den Fall der Fälle, ist ein Plan B ratsam. Was wenn etwas schief geht? Worauf weichst du aus?

Auch die Weihnachtspost muss gut geplant sein. Im Oktober kann die Schreiberei schon losgehen. Dann geht’s zur passenden Zeit entspannt zur Post.

Adventskalender – aus alt wird neu

Wie das gemeint ist? Adventskalender unterscheiden sich heute kaum noch von richtigen Weihnachtsgeschenken. Was spricht gegen den guten alten Schoko-Adventskalender? Auch Leckereien können kreativ verpackt werden und wenn wir ehrlich sind, reicht das doch auch völlig aus. Aus einer alten Bananenkiste ist zum Beispiel schnell ein schöner Adventskalender gemacht. Einfach die Lieblingsschoki einkaufen, kleine Papiertütchen und Zahlensticker besorgen und nach Bedarf, z. B. mit Schleifchen und Tannenzweigen dekorieren. Jetzt müssen die Päckchen nur noch in der Kiste drapiert werden.

Aus Traditionen ausbrechen

Hat sie das gerade echt geschrieben? Aus Traditionen ausbrechen? Warum eigentlich nicht? Man kann doch auch neue Traditionen schaffen. Muss es denn wirklich jedes Jahr den fetten Braten oder Gans geben? Meine Mama ist Polin und legt viel Wert auf ein traditionell polnisches Weihnachtsfest. Das ist aber auch wahnsinnig aufwendig. Hunderte Pjeroggen müssen gemacht werden, die dicke Pute für Papa muss auch auf den Tisch und sowieso muss es ja „traditionell“ mindestens zwölf Speisen geben. Sie gestaltet alles so liebevoll, ist aber am Ende der Feiertage auch völlig ausgebrannt und das muss nicht sein. Es ist anstrengend für viele Menschen zu kochen, auch wenn jeder hilft und seinen Beitrag leistet. Dieses Jahr macht es auch meine sehr traditionsbewusste Mama anders und das ist nur gesund. Auch Mamas dürfen entspannte und stressfreie Weihnachten haben. Man muss sich nur trauen, aus Gewohnheiten auszubrechen.

Dining table set for Christmas dinner

 

 

 

 

 

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