Riemers CulTour #20: Gibt es Erfolgskriterien für KünstlerInnen als Einzelperson: Bekenntnisse

Ich befasse mich seit vielen Jahren mit der Frage, ob es Erfolgskriterien für KünstlerInnen gibt. Dies umfasst die Frage, was künstlerischer Erfolg sein kann, ob und wie man ihn bemisst – jenseits von Verkaufszahlen und Klicks auf sozialen Medien. Dabei gehe ich mittlerweile auch hier den Weg nach innen und frage – was kann, darf, muss ich als Künstlerin tun, wenn ich Erfolg haben will, d.h. wenn ich von Menschen wahrgenommen, gehört, gelesen werden will. Wenn ich rezipiert werden will und wenn ich möchte, dass meine Gedanken Verbreitung finden – was ist zu tun und was ist zu unterlassen?

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Riemers CulTour #10: Über die Zeit …Gestern-Heute-Morgen

Ich mache mir in meinen literarischen Arbeiten seit vielen Jahren gerne Gedanken über grundsätzliche Fragestellungen in unserem Leben. In meinem Verständnis von Kunst ist dies nicht nur legitim, sondern notwendig. Wo kann man sich leichter über das Leben, die Liebe, den Tod, Wirrnisse, Umwege, Suchen, Finden, etc. Gedanken machen als im künstlerischen Bereich? Man nimmt es uns KünstlerInnen doch ab, wenn wir dramatisieren, eine Tragödie darlegen und versteckt und offen das Menschliche darstellen.

Riemers CulTour #8: Gedenken und Bedenken

Gedenken und sich Gedanken über etwas zu machen, ist in der Kunst durchaus normal. Die Literatur und die Musik in all ihrer Vielfalt helfen uns dabei. Sie sind Träger von Botschaften, die uns die Verbindung zur Vergangenheit ebenso ermöglichen, wie sie uns in unsere Gegenwart hereinholen.

Riemers CulTour #7: Vergänglichkeit, Abschiede … Tod

Der November lädt ein, sich über existentielle Themen wie Vergänglichkeit, Abschied und Tod Gedanken zu machen. Ich weiß – wer macht das schon gerne? Doch ich will nicht locker lassen und Sie ein wenig in diese Themen führen. Ich konfrontiere mich mit Fragen gerne bevor sie in meinem Leben so richtig relevant werden. Es ist wahrscheinlich eine Form von Vorbereitung auf das was kommen mag und auch die dichte eigene Erfahrung mit dem Tod und der eigenen Vergänglichkeit.

Riemers CulTour #5 – Begegnung zwischen Kunst und Wirklichkeit

Als Schriftstellerin, die über verschiedene Dimensionen ihres Ausdrucks öffentlich wahrgenommen wird und für die Kommunikation in Gedanken, Emotionen, Worten und Bildern essentielle Darstellungsbestandteile ihres Werkes ist, bin ich täglich mit gelebter Kommunikation von Angesicht zu Angesicht konfrontiert. Ich schreibe ja nicht nur – ich habe eine Reihe weiterer Ausdrucksformen wie meine Radiosendung, diese Kolumne, Vorträge und Lesungen und Einzelgespräche.

RIEMERS CulTour #4: Zur Veränderung

Viele haben nicht begriffen, dass das Leben – ganz platt – Veränderung ist. Wenn man Veränderung ist, dann muss man, frei nach Ghandi, Veränderung sein. Das klingt nach Binsenweisheit. Wer lebt bewusste Veränderung? Ich erlebe das immer wieder. Menschen sind durchaus bereit für Veränderung, doch keine/r will damit beginnen. Die Hoffnung, dass die Veränderung von außen auf einen zukommt, ist sehr weit und sehr tief verbreitet.

Riemers CulTour #3: Die Kraft der Stille … Kreativität und Ruhe

In einer Zeit, wo alte Strukturen mit Vehemenz brechen, wo viele Menschen orientierungslos sind, überinformiert und gleichzeitig unterwissend sind, wo gewohnte Sicherheiten wegbrechen und Hektik zu Chaos führt, ist die Stille besonders wichtig.